Auszug aus Samus Buch

 

 

Auftragskiller. Geheimagenten. Organisationen. Und ich dachte das echte Leben könnte nie so sein, wie ein Film. Tja, so kann man sich täuschen.

Jack hat mir gerade gesagt, dass wir weg müssen.

Mir fehlen die Worte, ich starre ihn einfach nur an.

„ Ich kann doch nicht einfach weg, meine Tiere!“ Meine Stimme versagt und ich muss mich räuspern, damit ich weiterreden kann.

„Was soll ich mit meinen Tieren machen.“, frage ich ihn.

„ Hmm… Der Chef hat zwar nicht gerne Haustiere, aber nimm sie mit.“, erklärt Jack.

„ Aber… Aber…“, bringe ich heraus, während ich noch immer vor ihm stehe und ihn anstarre. Er steht auf und hält mich an den Schultern fest.

„ Sophia, es tut mir Leid, aber wenn du nicht willst, dass wir beide sterben sollten wir weg von hier. Deine Familie wird in Sicherheit sein, dafür ist gesorgt.“

Meine Familie? Um Himmels Willen, meine FAMILIE! Die hatte ich ja ganz vergessen.

„ Wo sind sie?!“, frage ich und sehe zu ihm auf.

„ Zu Hause, sie werden bewacht. Es geht ihnen gut. Sie sind in Sicherheit.“, wiederholt Jack und sieht mich durchdringend an.

Ich seufze. Ich habe wohl keine Wahl.

„ Nun gut. Wohin gehen wir?“

„ Das siehst du dann.“, sagt Jack und versucht mich anzugrinsen.

 

**

 

Wir sind jetzt schon stundenlang in Jacks (wie sollte es auch anders sein) schwarzem BMW, mit verdunkelten Scheiben unterwegs.

Jack hat den Autopilot eingeschaltet und so lenkt uns das Auto nun von selbst zum eingegebenen Zielort, wo auch immer dieser sich befinden mag.

Ich bin schon ziemlich müde, will aber nicht schlafen und traue es mich auch irgendwie nicht, aus Angst ich könnte etwas Wichtiges verpassen.

Also reden wir.